Wolfgangsee verteidigt Führung

Wolfgangsee am Weg zur Führung

Sieben komplette Flights stehen beim Segel-Bundesliga Auftakt in Velden bereits zu Buche. Alleine fünf davon wurden am Samstag bis in die Abendstunden abgeschlossen. Der Union Yachtclub Wolfgangsee baute mit bisher ausschließlich Top-3 Ergebnissen die Führung aus und geht knapp vor dem Union Yachtclub Mattsee in den Finaltag.


Während sich am Vormittag der Wind am Wörthersee noch eher verhalten zeigte und mit dem Start noch zugewartet wurde, präsentierten sich am Nachmittag und Abend perfekte Wetterverhältnisse. Wie sich bereits am Auftakttag abzeichnete, setzten sich der Union Yachtclub Wolfgangsee und der Union Yachtclub Mattsee weiter ab. Zwei erste, drei zweite und ein dritter Platz eroberte das führende Team aus dem Salzkammergut in den ersten sieben Rennen. „Wir haben eine sehr konstante Serie hingelegt, hatten aber dennoch einige kleiner Fehler, die wir bisher sehr gut ausbessern konnten.  Der UYCMa ist uns aber dicht auf den Fersen und landete in den ersten beiden Tagen bereits einige Überraschungen. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, um den Vorsprung auch am letzten Tag noch halten zu können,“ zeigt sich Michael Luschan trotz Führung weiter fokussiert. Der Union Yachtclub Mattsee liegt nach sieben Flights um vier Punkte zurück, erhöhte aber zum Ende des Tages noch einmal den Druck, starteten sie doch bereits den achten Flight mit einem Sieg. (Anm. Flight 8 noch nicht in der Wertung, da noch nicht vollständig abgeschlossen).

Auch der Union Yachtclub Wörthersee wusste in den ersten sieben Flights durchaus zu überzeugen. Während die Lokalmatadoren in der vergangenen Saison ausgerechnet in ihrem Heimrevier in den Punktetopf griffen, darf sich der UYCWö im Zwischenklassement über den fünften Platz freuen. „Wir sind froh, dass der Start der Segel Bundesliga traditionell bei uns im Heimrevier stattfindet und wir den Heimvorteil bis jetzt deutlich besser nützen konnten,“ zieht Martin Dittrich ein erstes positives Resümee. 

Der Titelverteidiger rangiert nach dem zweiten Wettkampftag auf dem siebenten Platz, bejubelte allerdings bereits drei Wettfahrtsiege – kein anderes Team fuhr öfter als Erster über die Ziellinie als der Burgenländische Yacht Club. „Als eines der erfahrensten Teams müssen wir aufpassen, dass uns die Jungen nicht bereits den Rang ablaufen. Das Feld wird sich weiter zusammenschieben, die Newcomer werden von Wettfahrt zu Wettfahrt besser. Wir dürfen uns nicht nervös machen lassen und weiter ruhig bleiben. Wir konnten uns bereits letzte Woche bei der Champions League Qualifikation in Porto Cervo gut auf den Saisonauftakt vorbereiten, auch wenn diese nicht so erfolgreich war,“ erklärt Steuermann Rene Mangold. Einer dieser Newcomer ist der Segelclub Schwarzindien Mondsee, der bereits bei ihrem ersten Antreten in der Bundesliga eine Wettfahrt gewinnen konnte. „Die anderen Teams haben natürlich drei Jahre Vorsprung, den gilt es nun wettzumachen. Wir werden unser bestes geben um uns zu etablieren. Das Format der Segel-Bundesliga ist einfach spitze,“ fühlt sich Teamleader Peter Kubesch bereits bei seiner Premiere wohl.