Breitenbrunn feiert Sieg am Achensee

Zünftige Siegerehrung im SCTWVA

Der Yachtclub Breitenbrunn erobert den Sieg beim zweiten Tour-Stopp am Achensee. Christian Binder und sein Team setzen sich mit zwei Punkten Vorsprung auf den Yachtclub Hard (2.) sowie Lokalmatador SCTWV Achensee (3.) durch und schnappten sich damit auch die Gesamtführung in der Segel-Bundesliga.


Acht Flights wurden in Summe beim zweiten Tour-Stopp am Achensee absolviert. Mit ausschließlich Top-3 Platzierungen setzte sich der Yachtclub Breitenbrunn mit prominenter Verstärkung souverän durch. Bereits im vergangenen Jahr unterstütze Segellegende Christian Binder das junge Team vom YCBb bei einem Tour-Stopp erfolgreich. „Ich habe mir den Achensee ausgesucht, weil ich in diesem Revier mit fantastischem Ambiente wahnsinnig gerne segle. Leider hatten wir am Samstag etwas Pech mit dem Wetter, dafür konnten wir heute bei stabilem Südwind zahlreiche Rennen absolvieren. Im Vergleich zu meinem letztjährigen Auftritt ist das Niveau der Klubs deutlich gestiegen und Fehler werden eiskalt bestraft. Wir haben es an diesem Wochenende geschafft unsere Fehlerquote gering zu halten und stets die Übersicht zu behalten,“ analysiert Christian Binder das erfolgreiche Abschneiden. Trotz der Zwischenführung in der Gesamttabelle ist der Meistertitel nicht die erste Priorität für den Yachtclub Breitenbrunn. „Das Ziel für diese Saison muss die Weiterentwicklung sein. Was am Ende für ein Gesamtrang rauskommt wird man sehen. Es fahren in der Bundesliga viele arrivierte Akteure mit, gegen die ich damals noch olympisch gesegelt bin. Es kann ganz schwierig werden, bis am Ende vorne zu bleiben. Andererseits haben wir in Velden mit dem fünften Platz gesehen, dass unsere Jungen Segler mit den Erfahrenen durchaus mithalten können,“ so Binder.

Der Yachtclub Hard eroberte an diesem Wochenende die meisten Wettfahrtsiege, musste sich aber schließlich um zwei Punkte geschlagen geben. „Der zweite Platz ist ein großartiger Erfolg für uns. Die Leistungskurve stimmt. In Wien werden wir wieder Vollgas geben,“ freut sich Steuermann Michael Quendler über den zweiten Platz. Den dritten Platz eroberten die Lokalmatadoren vom Achensee, die nach acht Wettfahrten auf gleich viele Punkte wie der Yachtclub Hard kamen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir nach unserem schlechten Auftakt in Velden entsprechend nachlegen konnten. In der Gesamtwertung konnten wir einige Plätze gutmachen und sind denn Champions-League Plätzen wieder nähergekommen,“ resümiert Simon Meister.

Der Union Yachtclub Wörthersee legte nach einem zweiten Platz in Velden einen vierten Rang am Achensee nach und liegt damit in der Gesamtwertung gleichauf mit den Führenden aus Breitenbrunn. Von 24. Bis 26. August geht die Segel-Bundesliga in Wien an der Neuen Donau in die dritte Runde.

Roland Regnemer, Liga-Manager der Österreichischen Segel-Bundesliga „Mit den größtmöglichen Gegensätzen wechselt die Segel-Bundesliga vom höchstgelegenen Standort in die Bundeshauptstadt. Nach dem Alpensee folgt Sailing in the City - nur sieben Minuten vom Stephansplatz entfernt.“