Titelanwärter zeigen Nerven

Das Saisonfinale der Segel-Bundesliga am Mondsee ist weiterhin nicht vom Windglück verfolgt. Nachdem bereits am Freitag aufgrund der Windflaute keine Rennen durchgeführt werden konnten, mussten die 18 Teams am Samstag wieder lange warten. In den wenigen Wettfahrten zeigte sowohl Tabellenführer Yacht Club Breitenbrunn als auch Verfolger Union Yacht Club Wolfgangsee Nerven. Die Entscheidung im Kampf um den Sieg der vierten Saison in der Segel-Bundesliga fällt am Sonntag.

Der erste Flight konnte zwar am frühen Nachmittag gestartet werden, bis zu seiner Beendigung vergingen aber weitere Stunden. Denn erst gegen 17 Uhr setzte der Wind wieder ein und das Saisonfinale nahm erstmals Fahrt auf. Während das junge Team vom Yacht Club Breitenbrunn mit einem Wettfahrtsieg vorlegte, zeigten die Verfolger vom Union Yacht Club Wolfgangsee mit einem vierten Rang Nerven. Nach dem perfekten Auftakt mussten die Burgenländer aber im zweiten Rennen mit einem vierten Platz ebenfalls Federn lassen. Nach insgesamt fünf Rennen – der zweite Flight konnte nicht abgeschlossen werden – wurde der Regattatag beendet. Somit können die Salzburger, deren zweite Wettfahrt noch ausständig ist, am Sonntag mit dem Tabellenführer gleichziehen, bevor im dritten Flight sogar ein direktes Duell um den Gesamtsieg wartet.
 
Im Abstiegskampf wusste der Segelclub Schwarzindien Mondsee seinen Heimvorteil zu nutzen und landete mit den Plätzen eins und zwei einen wahren Befreiungsschlag. Das vorläufige Ergebnis ist jedoch noch nicht gültig, erst nach drei beendeten Flights wird es in die Gesamtwertung aufgenommen. Für Sonntag wurde der Start daher auf 9 Uhr vorverlegt.