Trainingseinteilung Sa. 15.10.2016 - Qualifikation 2017

TrainingszeitBoot 01Boot 02Boot 03Boot 04Boot 05
09:30 - 10:45hAGSSSCYCVStYC-
10:45 - 12:00hKYCYCPSCKNCAKYCK

Segelanweisungen

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Segelanweisungen Qualifikation 2017705.68 KB

Ausschreibung und Meldung

Anbei finden Sie die aktuelle Ausschreibung. Die Crew-Meldung steht Ihnen nun digital zu Verfügung und finden Sie ab sofort unter folgenden Link:

http://www.segelbundesliga.at/crew-meldung

Allgemeine Hinweise für die Teams

  1. Die Wettfahrten der SBL werden unter dem Addendum Q, das in den Olympischen Klassen für das Medal Race zum Einsatz kommt, ausgetragen. Sinn dieses Addendums ist es, dass alle Entscheidungen am Wasser getroffen werden und es deswegen keine Protestverhandlungen nach den Wettfahrten gibt. Deswegen ist das Addendum Q so aufgebaut, dass es zu jedem Protest eines Teilnehmers (Zeigen der roten Flagge und Ruf „Protest“) eine korrelierende Aktion geben muss: entweder eine freiwillige Strafe durch ein anderes Boot oder – nach 5-10 Sekunden – eine Entscheidung durch die Schiedsrichter. Entscheidungen der Schiedsrichter sind Tatsachenentscheidungen, d.h. dagegen ist kein Protest oder keine Berufung möglich. Das Schiedsrichterteam wird deswegen die höchstmögliche Sorgfalt bei der Entscheidungsfindung walten lassen und steht im Anschluss an die Wettfahrt oder in den 30 Minuten nach der letzten Wettfahrt eines Tages für Fragen am Wechselsteg zu Verfügung. Die Möglichkeit der Wiedergutmachung (mit Ausnahme der Hilfeleistung) wird durch Addendum Q ausgeschlossen. Prüft bitte deswegen jedes Schiff, nachdem ihr es übernommen habt.  
  2. Segeln ist ein „Self-Policing-Sport“. Das heißt, dass ein Boot, wenn es weiß, dass es eine Regel verletzt hat, eine passende Ersatzstrafe (Ein-Drehung-Strafe oder Aufgabe bei Schaden, Verletzung oder unfairer Vorteil) annehmen muss. Die Anwesenheit eines Schiedsrichterboots entbindet NICHT von der Verpflichtung, diese Strafen von sich aus anzunehmen.

Beispiele

Regel 44

Regel 44.1(b) verlangt, dass ein Boot, das durch einen Regelverstoß eine Verletzung, ernsthaften Schaden verursacht oder einen deutlichen Vorteil in einer Wettfahrt oder einer Wettfahrtserie erlangt hat, als Strafe die Wettfahrt aufgibt.

Beispiele

Wegerechtsverletzung

Zwischenfälle zwischen Booten, bei denen möglicherweise das Wegerecht verletzt wurde, können von den Schiedsrichtern nur dann entschieden werden, wenn mindestens ein Boot, das in den Vorfall involviert war oder ihn gesehen hatte, laut „Protest“ gerufen und eine rote Flagge sichtbar gesetzt hatte. Es wird empfohlen, die rote Flagge deutlich dem Schiedsrichterboot gegenüber zu zeigen.

Signalisierung von Strafen ohne Protest

Schiedsrichter können unter den folgenden Umständen eine Strafe signalisieren, auch wenn kein Protest von einem Boot signalisiert worden war. Und zwar, wenn:

  • eine Bojenberührung beobachtet wurde (Regel 31) <siehe Beispiel 2>
  • ein Verhalten beobachtet wurde, das als „unfaires Segeln“ qualifiziert werden kann (Verstoß gegen Regel 2) <siehe Beispiel 1>
  • einen unfairen Vorteil erlangt hat, egal ob eine Ersatzstrafe angenommen wurde oder nicht <siehe Beispiel 5>
  • materiellen Schaden oder körperliche Verletzung verursacht hat <siehe Beispiel 3>

Grüne-Weiße Flagge

Hat ein Schiedsrichterboot einen Vorfall nicht oder nicht genügend gesehen, um sicher zu sein, die richtige Entscheidung zu signalisieren, wird die grüne-weiße Flagge gezeigt.

Information

Das Schiedsrichterboot bzw. der Juryvorsitzende steht allen Teilnehmer entweder nach der Wettfahrt auf dem Wasser bzw. innerhalb der Protestfrist im Regattabüro für Erklärungen der Regelentscheidungen zu Verfügung.

Merke!

  • Grün-Weiß: Keine Regel verletzt
  • Rot: Boot muss Strafdrehung(en) ausführen
  • Schwarz: Boot muss Wettfahrt aufgeben